Impulse für ein erfülltes Leben

Krug vor Himmel - Newsletter - Impulse für ein erfülltes Leben

Ich informiere in meinem Newsletter über aktuelle Angebote und Workshop-Termine und gebe Impulse für eine erfüllende Lebensgestaltung.

Die Texte der Newsletter-Rubrik "Lesestoff für die Seele" können hier nachgelesen werden. Die gesammelten Newsletter finden Sie im Newsletter-Archiv.

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Wie du himmlische Führung erleben kannst, 07.06.2018

Das Erfahren der geistigen Welt bedeutet in erster Linie, die eigene Einheit mit dem geistigen Ursprung in sich zu fühlen und sich darin aufgehoben zu wissen.
Zugang zur geistigen Welt und himmlischen Führung findest du in deinem bewussten, Körper-zentrierten Sein und nicht außerhalb deines Körpers – Erdung und eine dem Leben zugewandte Bodenständigkeit sind die Basis dafür, die geistigen Welten authentisch und wahrhaft erfahren zu können. Fehlt dieser innere Anker und Bezug zum irdischen Leben, ist es schwierig, zwischen Fantasie, Wunschdenken und tatsächlichem spirituellen Erleben zu unterscheiden.
Neben Körperbewusstsein setzt solch eine feingeistige Wahrnehmung auch innere Offenheit voraus; das bedeutet, die Bereitschaft, eigene Urteile und Vorstellungen loszulassen und sich selber anzunehmen. In dieser Unvoreingenommenheit kann sich in dir ein Raum öffnen, der erfüllt ist von deiner eigenen wachen Präsenz. Dabei öffnet sich auch deine Wahrnehmung gegenüber geistigen, feinstofflichen Erscheinungen wie Engeln und du wirst zunehmend empfänglich für die sanfte Führung und liebevollen Impulse dieser himmlischen Helfer. Du bist dann wie ein unbeschriebenes Blatt, eine weiße Leinwand, auf welcher deine innere geistige Führung dir Botschaften hinterlassen kann.

 

Das tägliche Leben als Quelle für Genuss und Freude, 16.05.2018

Den sog. Alltag empfinden viele Menschen als beschwerlich oder sogar als drückende Last. Alltag wird gleichgesetzt mit dem „Ernst des Lebens“; Freude, Leichtigkeit und Genuss haben hingegen im alltäglichen Leben eher wenig verloren. Das schöne und vergnüglich-leichte Dasein gönnen wir uns erst wieder nach getaner Arbeit, nach dem Motto: „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen.“
Wer sich in dieser Beschreibung wider findet, befindet sich in guter Gesellschaft. Die empfundene Alltags-Last wurzelt nämlich häufig in einer inneren Haltung und Einstellung, die in unserer Gesellschaft üblich bzw. anerzogen ist. Damit verbunden ist die Überzeugung, dass mehr Leichtigkeit und Freude zu weniger Erfolg führen und sich mit Fleiß und Leistung nicht vereinen lassen. Bildhaft gesprochen basiert dieses Konzept für Lebenserfolg also auf Ernst und Anstrengung.
Ich möchte diese Lebenserfolgs-Pyramide nun gerne auf den Kopf stellen! Jede Form von Last und innerer Schwere blockiert nämlich den Lebens- und Energiefluss in unserem Körper - dies kann bis hin zur Depression und weiteren Krankheitssymptomen führen. Anstatt mit viel Energie und Dynamik erfüllen wir unsere täglichen Aufgaben dann mit Kraft und Aufwand. Es werden gleichzeitig Ehrgeiz und Disziplin von uns erwartet, was wir wiederum aufgrund unseres niedrigen Energielevels nur mit viel Anstrengung aufbringen können. Burnout lässt grüßen!
Ich schlage deshalb eine Pyramide für Lebenserfolg vor, die anstatt auf Ernst und Anstrengung, auf bewusster Gegenwartspräsenz und Freude basiert - und zwar an jedem einzelnen Tag und nicht nur an Wochenenden oder im Urlaub. Lebenserfolg misst sich in diesem Modell an Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und Lebensfreude, und nicht nur an Zahlen und äußeren Begebenheiten. 
Viele Meditationen, Therapieformen oder Körper-Bewusstseinsübungen können uns dabei unterstützen, den inneren Raum für Gegenwartspräsenz wieder zu finden und zu erleben. Die Freude folgt darauf ganz automatisch. (Für Unterstützung: siehe auch die Materialien unter Downloads)
Ich möchte euch an dieser Stelle eine kleine Affirmation mit auf den Weg geben. Täglich in einer ruhigen Minute innerlich gesprochen, kann sie wahrlich einen Stein ins Rollen bringen:

„Freude, Leichtigkeit und Genuss erfüllen mich bei all meinen Aufgaben.“
Ich wünsche euch ein tägliches Leben voller Freude und voller „einfach nur Da-Sein“!

 

Heilsein bedeutet lieben zu können, 21.04.2018

Es ist unser tiefstes seelisches Bedürfnis zu lieben und unsere Liebe auszudrücken. Die Basis dafür ist die Fähikgeit zu echter Eigenliebe. Diese unterscheidet sich von egoistischer Selbstbezogenheit und Selbstverliebtheit. Solche Phänomene sind stattdessen ein möglicher Ausdruck fehlender Selbstliebe. Echte Eigenliebe ist daran zu erkennen, dass sie uns tief entspannt und ein Gefühl von innerem Frieden hervorbringt.
Heilsein bedeutet im Zusammenhang mit geistigem Heilen vor allem, in Frieden mit sich selbst zu sein. Der Weg zu diesem inneren Frieden führt über das Entwickeln und Stärken von Eigenliebe. Eine wesentliche Erkenntnis dabei ist, dass es nicht darum geht, perfekt zu sein. Wir erfühlen und erleben stattdessen die eigene Vollkommenheit jenseits des “Perfekten” und erkennen dabei unseren individuellen, unkonditionierten Wesenskern. Diese Form der Selbsterfahrung ist ein zutiefst heilsamer Prozess und von großer Bedeutung für die individuelle Entfaltung und seelische Entwicklung eines Menschen. Solch ein bedingungsloses sich selbst Annehmen geht häufig einher mit dem spirituellen Erkennen, dass jeder Mensch aus der Liebe hervorgeht und daher ein untrennbarer Teil der Liebe ist. Dieses innere Wissen trägt jeder Einzelne in seinem Herzen – auch wenn es einem Menschen noch nicht bewusst ist, schlummert es als Samenkorn in seiner Seele. Das Stärken von Eigenliebe ist dabei wie das Gießen dieses Samenkorns. Wer auf diesem Weg die Liebe mehr und mehr in sich erfährt, wird auch im Umgang mit seinen Mitmenschen Liebe und Harmonie ausstrahlen und wahrlich heilend wirken – einfach nur durch sein Da-Sein.

Anm.: Hier findet ihr zwei Meditationen, um die Liebe zu euch selbst zu stärken und gedeihen zu lassen.

 

Frühlingserwachen: Dynamisch und gleichzeitig voller Ruhe sein, 02.04.2018

Auch wenn das Warten darauf sich manchmal hinzieht: Sobald der Frühling einmal durchstartet, ist es, als würde von heute auf morgen die Welt eine neue Erscheinung bekommen. Frühlingserwachen geschieht in einer großen Geschwindigkeit. Auch die „Säfte“ in uns kommen dabei in Bewegung. Wir fühlen Tatendrang aufkommen, Ideen und kreative Einfälle fließen uns zu und wollen umgesetzt werden, wir genießen die erfrischende und inspirierende Lebendigkeit.
Die in uns aufsteigende Energie kann in ihrer mitreißenden Dynamik aber auch Unruhe und Druck erzeugen. Denn etwas in uns drängt unaufhaltsam nach Außen - gleich einer Knospe, die kurz davor ist, aufzugehen. Unruhe hat dabei ihre Ursache häufig auch in fehlender Erdung. Die nach oben und nach außen drängende Kraft des Frühlings
benötigt jedoch einen Ausgleich in Form eines starken inneren Ankers. Damit dich die Dynamik des Frühlings also nicht mitreißen kann wie ein reißender Fluss, lege ich dir erdende Ruhe-Inseln in deinem täglichen Leben ans Herz. Solche Inseln können mit Genuss zu sich genommene Mahlzeiten sein, ein Spaziergang an der frischen Luft oder vielleicht ein Nickerchen zur Mittagszeit. Ich rate außerdem dazu, jeden Tag mit einer kurzen morgendlichen Atem-Übung zu beginnen. Dies kann dir dabei helfen, deinen inneren Anker zu spüren und guten Kontakt zum Boden zu bewahren. 3 bis 5 Minuten sind ausreichend. Wiederhole diese tiefe Bauchatmung immer wieder im Laufe des Tages, sobald du beispielsweise Unruhe in dir aufkommen fühlst.

  • Spüre, wie deine Füße entspannt am Boden aufliegen, Dein Kopf schwebt leicht nach oben.
  • Lege deine Hände auf deinen Unterbauch und gönne dir einige ruhige und lange Atemzüge in deinen Bauchraum.
  • Achte darauf, dass du lange und gut ausatmest, bevor du die Atemluft wieder einströmen lässt.
  • Blicke mit einem inneren Lächeln auf den vor dir liegenden Tag und danke innerlich für die Kraft der Ruhe und Klarheit.

Ich wünsche euch eine lebendige Frühlingszeit voller Ruhe und Kraft! ­

 

Erfülle dich selbst!, 02.03.2018

Das Glück liegt in dir. Die Bedeutung dieser Weisheit kannst du erleben, wenn du beginnst, dein eigenes Wohlbefinden in deine Hand zu nehmen. Die Basis dafür ist, dass du dich selber kennst und wahrnimmst, denn Bedürfnisse sind individuell wie ein Fingerabdruck.
Menschen, die Klarheit über sich selbst und ihre Bedürfnisse haben, ziehen häufig auch günstige äußere Umstände an. Ein Mangel hingegen gründet oft auch in fehlender Klarheit darüber, was wir wirklich wollen. Es ist Teil des Erwachsenseins, seine eigene innere Bedürfnis-Landschaft zu erkunden und Klarheit darüber zu haben. Dies erfordert Ehrlichkeit und Offenheit sich selber gegenüber. Oft geht es dabei auch darum, über gewohnte Grenzen hinauszudenken und den eigenen Horizont zu erweitern. Denn die Natur der Bedürfnisse ist vielschichtig; in ihnen spiegelt sich unser facettenreiches menschliches Dasein wider. - Wir wollen auf vielen Ebenen genährt und gestärkt sein – auf körperlicher, geistiger, emotionaler, intellektueller, spiritueller, seelischer..
Finde heraus, was dir gut tut! Folgende Übung kann dir dabei helfen:

  • Lege deine Hände entspannt auf deinen Unterbauch und lasse deinen Atem in deine Hände fließen.
  • Gebe dir Zeit um zur Ruhe zu kommen.
  • Gedanken dürfen weiterziehen – deine Aufmerksamkeit bleibt bei deinem tiefen Bauchatem.
  • Stelle dir nun folgende Frage: Was macht mich zufrieden?
  • Lasse die Frage in dir wirken und atme tief.

Vielleicht kommt erstmals gar keine Antwort in dir auf. Dann wiederhole diese Meditation einfach von Zeit zu Zeit. Erzwinge keine Antworten, sondern vertraue darauf, dass Klarheit über deine wahren Bedürfnisse in dir Form annimmt. Denn meist geht es im Leben vor allem darum, die wesentlichen Fragen zu stellen. Solche Schlüsselfragen wirken wie Zauberformeln („Sesam öffne dich“) und es können sich auf magische Weise Antworten in uns herauskristallisieren.
Ich wünsche dir viel Freude und Inspiration bei deiner inneren Erkundungsreise!

 

Lausche und folge deinen ureigenen Rhythmen, 03.02.2018

Ein lebendiges Leben ist geführt und getragen von natürlichen  Rhythmen. Wenn du dich auf diese einlässt, gewinnt dein Leben an Tiefe und du wirst immer selbstbestimmter und eigenmächtiger die Regie in deinem Leben führen.
Deine eigenen Rhythmen verhalten sich wie die Gezeiten des Meeres. Du kannst sie als ein Wellen-Rauschen in dir hören – wenn du ganz ruhig wirst und deinen Körper fühlst, deinen Herzschlag, das Rauschen in deinen Blutgefäßen, das Strömen der Atemluft. Dieses innere Wellenspiel ist ein Kommen und Gehen, ein sich Ausbreiten und sich wieder Sammeln.
Solch ein Rhythmus entfaltet sich zwischen Ruhe und Aktivität. Als gegensätzliche Pole brauchen sich Ruhe und Aktivität gegenseitig - dies ist ein lebendiges Prinzip, welches allem zugrunde liegt.
Du kommst außer Takt, sobald eine Kraft zu dominant wird - indem du dich beispielsweise in Aktivität und Äußerlichkeiten verlierst, oder die Ruhe zu Stagnation und Trägheit wird. Du kennst diese Zustände wahrscheinlich aus deinem eigenen Leben. Sehe sie als Weckruf, deinem eigenen Rhythmus zu lauschen und dich behutsam wieder von diesem tragen zu lassen.
„Wie soll ich das anstellen?“, fragst du dich nun vielleicht. Höre auf deinen Atem, er ist ein weiser Lehrmeister. Mache dies jeden Tag, etabliere es als eine heilsame Gewohnheit, um regelmäßig zur Ruhe zu kommen und dich selber zu spüren. Fühle dabei die Rhythmen in deinem Körper wie ein sanftes Wiegen, das dich zu dir selber zurückbringt.
Auf diese Weise wird dein Körper immer klarer und deutlicher zu dir sprechen. Manchmal wird seine Botschaft lauten: „Lege dich hin, sei eine Zeit lang ganz für dich alleine.“ An anderen Tagen hingegen: „Gehe raus! Bewege dich! Fülle deine Lungen mit frischer Luft!“ Und dann wieder: „Es ist Zeit für Geselligkeit und gemeinsame Unternehmungen mit deinen Lieben.“
Dein Körper und dein eigener Herzschlag werden dich auf diesem Weg vertraut machen mit deinen ureigenen Gezeiten. Vertraue dir selbst!

 

Mehr Genuss als Neujahrsvorsatz, 01.01.2018

Die klassischen „guten Vorsätze“ sind in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen. — Nach dem Motto: Wer sich weniger vornimmt, kann nicht von sich selber enttäuscht sein. Ich möchte euch deshalb als  sinnvolle Alternative zum guten Vorsatz mehr GENUSS ans Herz legen!
Egal ob es dabei um Essen geht, um Meditation, eine Lieblings-Serie, Spaziergänge, Beisammensein mit geliebten Menschen, einen Sonnenuntergang, Konzertbesuche oder die tägliche Dusche (vielleicht gelingt es sogar beim Geschirr abwaschen? ;-)). Bewusstes Genießen öffnet die Sinne gegenüber dem jeweiligen Moment und sich selbst — bewirkt also auch eine bewusste Selbstwahrnehmung. Denn die Energie wandert beim Genießen ganz automatisch vom Kopf in den Körper, wir fühlen uns dadurch geerdeter, der Atem vertieft sich, Stress kann sich abbauen.
Die Kunst bewusst zu genießen kann daher auch als eine wirkungsvolle und tiefe Form der Meditation betrachtet werden. Wer diese regelmäßig umsetzt, wird immer mehr aus sorgenvollen Gedankenkreisläufen aussteigen können und an Klarheit, Achtsamkeit und Gegenwartspräsenz gewinnen. 
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein genussvolles Jahr 2018!

  

Mit Liebe zurück und klarem Geist nach vorne blicken, 11.12.2017

Eine bewusste persönliche Jahresrückschau befreit die Seele und hilft dem Geist dabei, die Prioritäten für das kommende Jahr zu erkennen. Das Rezept ist einfach: Blicke liebevoll zurück, erkenne an, was du alles bewegt und kreiert hast und welche Herausforderungen du gemeistert hast; betrachte nochmals deine schönen Momente sowie auch möglicherweise schwierigen Phasen — mit genügend innerer Distanz und einem Lächeln.
Um mit Ruhe und klarem Geist das kommende Jahr zu begrüßen ist es auch ratsam, die offenen Angelegenheiten dieses Jahres noch zu klären und nichts unnötig auf später zu verschieben. Damit meine ich sowohl Aufgaben im Außen als auch innere, emotionale Angelegenheiten. Folgende Frage kann dabei hilfreich sein, ungelöste Themen zu erkennen:
Kann ich dieses Jahr mit Ruhe und Gelassenheit abschließen oder hält mich noch etwas zurück?
Sollte sich dabei ein Thema zeigen, kannst du es innerlich anlächeln und versuchen Antworten auf die Fragen zu finden, welche dich bewegen. Vielleicht gelingt dir dies mit Leichtigkeit, dann lasse die Angelegenheit ganz bewusst mit einem tiefen Ausatmen los und richte deinen Blick wieder nach vorne. Sind jedoch ungelöste Konflikte, Unklarheit oder schwere Emotionen damit verbunden, kannst du das Thema ganz bewusst mit Zuversicht in das neue Jahr mitnehmen. Segne dazu einmal täglich dein ungelöstes Thema mit der Bitte um Klarheit, Antworten und himmlische Führung und lasse es dann wieder ruhen. — Denn mit innerer Ruhe und einem liebenden Herzen wirst du auch im kommenden Jahr allem gewachsen sein!

 

Herzensfragen ernst nehmen - "Erkenne dich Selbst!",  01.11.2017
Die dunkle und kalte Jahreszeit lädt dazu ein, den Blick etwas mehr nach innen zu richten und seine Seele zu streicheln. Dann können auch Herbst und Winter genussvoll und wohltuend sein und viele Erkenntnisse für uns bereit halten.
Ein Weg in unser Inneres führt über Herzensfragen. Dies sind Fragen, die unser Herz bewegen und aus dem Zentrum unseres Empfindens heraus gestellt werden. Sie sind also nicht von unserem Intellekt gesteuert.
Eine Herzensfrage in sich zu fühlen lässt eine wohltuende Stille einkehren. Das Rauschen der vielen unwesentlichen, verkopften Fragen verschwindet und wir fühlen uns schon alleine durch das Formulieren der Frage geklärt und gelöst. Die Seele atmet auf, weil ihr Anliegen gehört wird. Sie weiß, dass die Antwort nicht weit ist. Diese kann gar nicht weit sein, weil die Antwort auf jede erdenkliche Herzensfrage bereits in uns liegt. Das Wesentliche ist also, die Schlüsselfragen herauszufühlen und zu stellen.
Dieses innere Nachspüren ist mehr als nur Seelenpflege. Es hält uns auf Spur, wir bleiben wach gegenüber unseren wahren Bedürfnissen. Wir lernen uns selbst immer tiefer und grundlegender kennen; und aus diesem Wissen über uns selbst heraus können wir auch im Außen immer stimmigere Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen. -- So kann das Prinzip "wie innen, so außen" beginnen lichtvoll für uns und unsere wahren Bedürfnisse zu wirken. Dieses Prinzip ist der tiefe Grund für die Aufforderung: "Erkenne dich Selbst!"

 

Meditation um deine Herzensfragen zu spüren, 01.11.2017
Achte bei der folgenden Meditation darauf, dass du beim Wahrnehmen deines Atem und deines Körpers bleibst und nicht in Gedankenwelten abdriftest. Hole deine Aufmerksamkeit immer wieder zurück und lasse aufkommende Gedanken einfach weiter ziehen.
Wiederhole die Meditation so oft, wie du möchtest und das Bedürfnis danach spürst. Sei dabei geduldig mit dir. Oft braucht es Zeit, bis sich unsere Herzensfragen herauskristallisieren und Antworten in uns wachsen. Solltest du beim meditieren einmal den Eindruck bekommen, dass dich keine wesentliche Frage beschäftigt, dann genieße diesen inneren Frieden. 

  • Setze dich in entspannter aufrechter Haltung hin, lasse dein Körpergewicht über die Stuhlbeine in den Boden fließen. Der Kopf schwebt dabei leicht nach oben.
  • Schließe deine Augen und nehme einige tiefe Atemzüge. 
  • Lege eine Hand liebevoll auf deine Herzgegend und nehme so Kontakt mit deiner Seele auf. 
  • Danke innerlich dafür, dass eine Herzensfrage in dir fühlbar wird. 
  • Atme dabei ruhig weiter und nehme einfach nur wahr. Schenke dir viel Zeit dafür. 
  • Wenn eine Herzensfrage fühlbar wird, danke dafür und notiere sie wenn du möchtest auf einem Zettel.
  • Danke dafür, dass Klarheit und Antwort in dir wachsen dürfen.
  • Atme ruhig weiter und nehme einfach nur wahr. Lasse aufkommende Gedanken weiter ziehen.
  • Komme nun mit deiner Aufmerksamkeit wieder im Raum an, indem du deine Augen öffnest.
  • Spüre zum Abschluss, wie deine Fußsohlen entspannt auf dem Boden aufliegen. 

 

Sich täglich Gutes tun, 13.10.2017

Je kürzer die Tage werden, umso mehr sind viele Menschen darum bemüht, möglichst viel an Erledigungen und Arbeit in diese hineinzupacken. Die Leichtigkeit des Sommers verabschiedet sich dadurch mehr und mehr und wir beginnen, uns selbst zu verlieren. Dagegen ist jedoch ein Kraut gewachsen: Sich täglich Gutes tun! -- Das bedeutet in erster Linie, einen Rhythmus zu finden, der uns wohl tut und von dem wir uns nicht gehetzt fühlen. Dafür möchte ich euch ein paar Ideen und Impulse geben:

  • Tiefes und ruhiges Atmen in den Bauchraum kann dabei helfen, sich selbst und seinen eigenen inneren Rhythmus immer besser zu spüren.
  • Es ist zudem durch und durch heilsam, täglich Zeiten fürs "Nichtstun" bzw. "einfach nur Sein" einzuräumen, auch wenn es nur kurze Zeitfenster sind. In diesen kann sich unsere Innenwelt sortieren, sodass Gedanken und Gefühle dauerhaft klar und harmonisch bleiben können.
  • Eine wohltuende Verlangsamung im täglichen Leben sind auch schmackhafte Mahlzeiten (anstatt unterwegs rasch ein Brötchen zu verschlingen). Durch bewusstes Genießen verlangsamt sich unser Tempo ganz von alleine und nicht nur die Nahrung, sondern auch geistige Eindrücke und Erlebnisse können besser verdaut werden.
  • Es erfüllt mit Freude und wirkt entspannend, wenn wir uns regelmäßig Zeit nehmen für das Zusammensein mit unseren Lieben, mit Familie und Freunden. Besonders schön zum Beispiel ist eine tägliche Kuscheleinheit mit dem Partner. :)
  • Jeder kann diese Liste für sich selber fortsetzen! 

Solche heilsamen Rituale wirken wie Meditation und schärfen unseren Blick für das Wesentliche; sie bringen uns mit uns selbst in Kontakt, wir spüren uns intensiver und lebendiger. Sich selber Gutes zu tun, ist gelebte Eigenliebe und daher etwas für jeden einzelnen Tag! 

 

Leben in bewusster geistiger Anbindung, 20.09.2017

Ein Fazit des Workshop-Nachmittags am 16. September in Graz zum Thema "Geistige Anbindung" lautet:
Eine bewusste geistige Anbindung zu haben setzt voraus, mit beiden Beinen gut im Leben zu stehen und mit wachem und offenem Geist präsent zu sein. Dabei geht es auch darum, den Empfindungen der Klarheit wie Leichtigkeit oder Liebe in sich zu trauen. Auf diesem Weg erfahren wir immer mehr den Anker einer bewussten Anbindung und können das Leben voller Vertrauen genießen.

 

Meditation: Bei sich ankommen (5 bis 10 min), 11.09.2017

Die Meditation unterstützt dabei, in eine enstpannte innere Weite und körperliche Präsenz zu gelangen und den inneren Anker einer bewussten geistigen Anbindung zu spüren. Unabhängig von Weltanschauung oder religiöser Überzeugung hat solch ein zentriertes “bei sich sein” zahlreiche positive Effekte auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Bereits kurze tägliche Einheiten von wenigen Minuten genügen dafür – nicht die Dauer ist wesentlich, sondern die Regelmäßigkeit.

  • Wir bringen uns in eine entspannte Sitzposition und achten darauf, dass unsere Fußsohlen dabei den Boden berühren 
  • Der Scheitel schwebt leicht nach oben, das Körpergewicht fließt gleichzeitig über die Stuhlbeine in den Boden
  • Wir nehmen einige tiefe Atemzüge und lassen uns dabei Zeit
  • Wir lassen den Atem nun wieder zur Ruhe kommen und ganz von alleine fließen
  • Nun lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf den Bereich unter unserem Bauchnabel – wir lassen den Atem entspannt dorthin fließen
  • Wir fühlen innerlich: “Ich lasse alles Vergangene los. Ich danke für frische Kraft.”
  • Wir fühlen innerlich: “Ich liebe mich so, wie ich bin.”
  • Zum Abschluss spüren wir unsere Füße, wie sie entspannt auf dem Boden aufliegen

 

Geistige Anbindung erlebbar machen, 15.07.2017 
Jeder einzelne von uns ist bereits geistig angebunden, weil wir alle ein Teil des Geistigen sind.
Daher geht es nicht darum, eine Verbindung herzustellen,  sondern darum sich ihrer bewusst zu werden. -- Darin liegt großes Potential:
Das bewusste Erleben von geistiger Anbindung erfüllt mit einem großen inneren Frieden und Urvertrauen; wir erleben unseren Zugang zu einer unerschöpflichen Kraftquelle, die uns mit Inspiration erfüllt, Antworten und Klarheit in uns wachsen lässt und uns innerlich aufrichtet. Wir erfahren uns zunehmend als Mitschöpfer unserer eigenen Realität und erkennen Handlungsspielräume. Wir beginnen, unser Leben wahrlich zu leben und aus ganzem Herzen und Sein heraus zu genießen.    

 

Klar Sein, 09.05.2017
Regelmäßige Zeiten der Ruhe sind wesentlich, damit sich unser Inneres sortieren kann. Denn Eindrücke, Erlebnisse, Emotionen, Beziehungen und Herausforderungen hinterlassen Spuren in uns und formen Tag für Tag unser Fühlen und Denken. Dies wirkt bis in unser Unterbewusstsein und beeinflusst dadurch auch unsere Zukunft.
Daher sollten wir immer wieder aufs Neue unser Innenleben von Ballast befreien. Ein tiefes, bewusstes Ausatmen etwa kann dabei das Loslassen von Vergangenem erleichtern.
Ohne solch eine tägliche innere Hygiene kann es geschehen, dass wir im Dickicht der Emotionen und kreisenden Gedanken den Durchblick verlieren. Sind wir hingegen innerlich aufgeräumt, kann Klarheit uns wahrlich durchdringen und jeden Bereich unseres Lebens positiv beeinflussen. Wir sind dann Meister unseres Lebens.

 

Intuition und Verstand, 13.04.2017

Fälschlicherweise wird "intuitiv" gerne als Gegenteil von "logisch" bzw. "mit dem Verstand nachvollziehbar" angesehen. Intuitive Entscheidungen jedoch beziehen den Verstand mit ein. – Das bedeutet, dass Fühlen und Denken im Einklang miteinander sind. Eine stimmige, intuitive Sichtweise oder Entscheidung ist demnach auch mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar. Eine Entscheidung „gegen den Verstand“ zu treffen bedeutet hingegen, noch nicht ganz in seiner Klarheit angekommen zu sein. Intuitive Einsichten und Impulse können den Verstand darin unterstützen, eine möglichst hohe Perspektive auf ein Thema zu bekommen.

 

Mit Ruhe und Kraft in den Frühling, 12.03.2017

Der Frühling bringt Dynamik und neuen Schwung und kann dabei auch leicht etwas aus der Ruhe bringen. Mit innerer Ruhe gelingt es jedoch leichter zuversichtlich zu sein und sich auf kommende Ereignisse und Aufgaben zu freuen. Alles, das uns in unserer inneren Ruhe stärkt und dabei hilft nicht in Gedankenkreisläufen hängen zu bleiben, gibt uns Bodenhaftung und frische Energie. Ich empfehle daher, öfters am Tag bewusst inne zu halten, den Atem dabei tief fließen sowie Gedanken weiterziehen zu lassen (ein freier Kopf ist Voraussetzung dafür, um Ruhe und Kraft zu tanken).

 

Erfülltes Sein und Körperlichkeit, 21.01.2017

Wahre Erfüllung können wir nur in uns finden – jedes Suchen in der Außenwelt wird uns daher früher oder später wieder zu uns selber zurückführen.
Erfüllung ist zudem eng mit unserem Körper-Dasein verknüpft, denn: Das Körperliche ist kein Gegensatz zum Geistigen, sondern ein Ausdruck dessen; es ist Spielfeld für menschliche Erfahrung und (spirituelle) Entwicklung.
Das Erleben von Antwort, Erkenntnis, erfüllendem Sein oder Gefühlen wie Liebe und Dankbarkeit ist also ein körperlicher Ausdruck und setzt ein bewusstes Verankert-Sein in unserem Körper voraus. Ein Mangel an Körperbewusstsein hingegen führt häufig zu innerer Rast- und Ratlosigkeit sowie Mangelgefühlen verschiedenster Art (s. auch Diplomarbeit). Deshalb lege ich immer wieder nahe, die bewusste Aufmerksamkeit im Körper zu zentrieren – so lange, bis es zu einer Gewohnheit geworden ist. Folgende Übung kann euch dabei helfen:

  • Aufrechte Sitzposition

  • Fußsohlen entspannt auf dem Boden auflegen und mit der Aufmerksamkeit einige Atemzüge lang in den Fußsohlen verweilen

  • Hände auf den Unterbauch legen, dabei den Hauptfokus einige Atemzüge auf langsames und langes Ausatmen legen, das Einatmen von alleine "geschehen" lassen

  • Beim letzten langen Ausatmen die Aufmerksamkeit zu den Sitzbeinhöckern lenken und das Körpergewicht über die Stuhlbeine in den Boden fließen lassen; die "Kopf-Decke" (Scheitel) bildet dabei einen Gegenpol und schwebt gleichzeitig von alleine wie ein Luftballon leicht nach oben (ohne Muskelkraft)

  • Einige Male "normal" weiteratmen, so wie der Atem von alleine kommt und geht

  • Abschließend die Hände aufs Herz legen und innerlich sprechen: "Danke für wahre Fülle und Erfüllung in meinem Leben. Ich freue mich."

  • Meditation mit einem inneren Lächeln abschließen und die Fußsohlen noch einmal bewusst wahrnehmen

 

Verantwortung im geistigen Wirken, 16.01.2017
Qualitätskriterien für energetische und geistige Behandlungen: 

  • Keine falschen „Heilversprechen“:  Die Wirkung einer Behandlung hängt von zahlreichen Faktoren ab – Wie groß ist die innere Bereitschaft bei einem Menschen für eine Entwicklung oder Veränderung? Was hat in seinem Leben gerade Priorität, in welcher Phase befindet er sich? Dazu kommen Faktoren, die sich unserem Verstand entziehen und unbekannt sind. Daher lassen sich im Vorhinein keine Versprechungen machen – das Wissen darüber entspricht einer gesunden inneren Demut.

  • Der Fokus liegt darauf, dass jeder Mensch eigenmächtig sein Leben meistern und sich selber helfen kann. Das angeborene Potential in jedem Menschen wird gestärkt und er wird in seiner Unabhängigkeit unterstützt. Er wird nicht an etwas angeblich "Unverzichtbares" gebunden.

  • Wertschätzung gegenüber verschiedenen Disziplinen und Zugängen zu Gesundheit und Wohlbefinden: Jeder Zugang hat seine Berechtigung und seine einzigartige Stärke, keiner ist gegenüber den anderen erhaben.

  • Inhalte und Prinzipien stehen im Vordergrund und nicht die "besondere Fähigkeit" des Übermittlers.

  • Der „Heiler“ begegnet seinen Klienten auf Augenhöhe.

  • Angemessene und nachvollziehbare Preisgestaltung: Überhöhte Preise entspringen oft einer Selbstüberschätzung. Ist ein Preis für ein Angebot utopisch hoch, lohnt es sich dieses noch einmal kritisch zu hinterfragen.

 

Meditation zum Jahreswechsel, 26.12.2016

(10 min oder länger; sich bei den einzelnen Schritten genügend Zeit lassen) 

  • Sich hinsetzen und mit bewussten ruhigen Atemzügen zur Ruhe kommen – die Hände dabei auf den Unterbauch legen

  • Weiter atmen und die Wärme der Hände genießen

  • Sich innerlich für das vergangene Jahr bedanken – dabei möglichst ohne Bewertung sein und anerkennen, was wir alles geschafft haben

  • Das kommende Jahr innerlich segnen und für die Erfüllung unserer Anliegen und Wünsche danken

  • Dafür danken, das stimmige Gelegenheiten sich ergeben werden

  • Dafür danken, dass wir Antworten und Klarheit für möglicherweise offene Fragen und Themen erhalten

  • Dann den Gedanken an das kommende Jahr loslassen und mit der Aufmerksamkeit wieder beim Atem und den Händen auf dem Unterbauch sein

  • Einige Male weiter tief und ruhig atmen – so lange, wie es wohlig und angenehm ist

  • Die Meditation mit ein paar ganz tiefen Atemzügen beenden – am besten bei geöffnetem Fenster

 

Zentrierung, 26.12.2016

Eine der wesentlichen Wirkungen von Meditation ist: Wir können uns mit ihrer Hilfe zentrieren und unsere Mitte stärken.

Zentrierung ist die bewusste Präsenz im Körper – wir ruhen in unserer Mitte, während die Gedanken still sind. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir uns selbst und den Moment wahrnehmen können. Wahre Zentrierung in sich selbst verbindet dann mit dem zeitlosen und ewigen Sein. Sie ist in diesem Sinne ein Ruhen in Gott. Dies ist eine tiefe innere Erfahrung und benötigt keine Bestätigung oder Legitimation im Außen.

Unsere "Mitte" kann auch körperlich lokalisiert werden: Sie befindet sich im Bereich unter dem Bauchnabel – in asiatischen Philosophien auch als unteres "Dantian" bezeichnet. Im Zen oder dem Taoismus wird das Dantian als Zentrum unseres Seins und der Bewusstseinskräfte angesehen. Die runden Bäuche von Buddha-Figuren etwa symbolisieren Bewusstheit, Balance und innere Zentrierung.

Ein Gegenteil von Zentrierung ist das sich Verlieren in Gedanken. Das bedeutet, dass die Gedanken sich verselbständigt haben: Sie treten reflexartig und immer wiederkehrend auf, kreisen dabei häufig um Vergangenheit oder Zukunft und sind oft sorgenvoll und destruktiv, da sie in keiner Weise zur Lösung eines momentanen Problems beitragen. Solche Gedanken schneiden uns von Erfahrung ab, indem sie uns den Moment verpassen lassen – dieser zieht an uns vorbei, ohne dass wir uns selbst in ihm erlebt und wahrgenommen haben – ein "vergeudeter" Moment sozusagen.
Die unkontrollierten Gedanken können deshalb dazu führen, dass der Bezug zur gegenwärtigen Realität Schritt für Schritt verloren geht. Mögliche Folgen sind moderne Zivilisationskrankheiten wie chronischer Stress, Angst, Isolation oder Gefühle von Sinnlosigkeit. Tatsächlich raubt uns dieser Zustand den Sinn unseres Lebens: Mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu spüren, den Moment auszukosten oder in Beziehung zu anderen Menschen zu treten. Denn all dies setzt ein bewusstes, in sich zentriertes "Hier-Sein" voraus, ein bewusstes Ja zur eigenen Gegenwärtigkeit.